Besuch bei der Tälesbahn

"WEG erhält unverzichtbaren Bestandteil des Nürtinger Nahverkehrs"

Nils Schmid besuchte die Hauptwerkstatt der Württemberger Eisenbahn-Gesellschaft in Neuffen zusammen mit dem WEG-Geschäftsführer Jens-Ulrich Beck. Als Vertreter der SPD im Neuffener Tal waren auch die Beurener Gemeinderätin Regina Birner als stellvertretende Vorsitzende und Götz Benczek vom Neuffener SPD-Ortsverein sowie Sven Rahlfs als Ortsvereinsvorsitzender aus Frickenhausen mit von der Partie.  Nach der Besichtigung der Werkstatt fuhren Nils Schmid und  Jens-Ulrich Beck mit der Tälesbahn ins verkehrsgünstig am Nürtinger Bahnhof gelegene SPD-Wahlkreisbüro für ein anschließendes Gespräch.

Die Tälesbahn verbindet seit über 120 Jahren das Neuffener Tal mit Nürtingen und bildet damit einen unverzichtbaren Bestandteil des Nürtinger Nahverkehrs. Zuverlässig erbringt sie im Schüler- und Pendlerverkehr ihre Dienste. Allerdings steht die Tälesbahn  mit ihren 20 Jahre alten Triebfahrzeugen vor Zukunftsherausforderungen: Die Beschaffung der Ersatzteile gestaltet sich zunehmend schwieriger, daher müssen neue Fahrzeuge gekauft werden. Nils Schmid sieht darin aber auch eine Chance: „Eine neue Generation von Triebfahrzeugen bietet neue Möglichkeiten, um die Tälesbahn mit batterieelektrischen Fahrzeugen auch ökologisch voranzubringen.“

Auch der Fahrplan der Tälesbahn könnte an die heutigen Anforderungen angepasst werden. Zwar waren sich alle Anwesenden einig, dass die stündliche Taktung bestehen bleiben sollte, ein längeres Angebot am Abend sei aber unverzichtbar, so Regina Birner, da die letzten Züge bisher um 21 Uhr fahren. Die Beurener Gemeinderätin regte zudem eine bessere Anbindung der umliegenden Dörfer durch zeitgemäße Zubringerdienste an die Tälesbahn an.

Bei der Besichtigung wurde deutlich, welch großen Wert die WEG auf ihre Zukunftsfähigkeit legt. Nils Schmid lobte den großen Einsatz der WEG für die Streckeninfrastruktur und die regelmäßigen Investitionen von 1 Million Euro jährlich für den Erhalt und Unterhalt der Strecke und der Bahnhalte. Auch die lange Verweildauer der Mitarbeiter spreche für das Unternehmen und zeuge von einem guten Miteinander, so Schmid.